| Unterwasserarchäologische Prospektionen im Hafen von Wismar |
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Als ein tiefer, fjordähnlicher Einschnitt zieht sich die Wismar Bucht bis zur Hansestadt Wismar hinein. Viele Inseln und Untiefen gestalteten die Einfahrt lang und schwierig. Dafür erwartete den Seemann ein gut geschützter Hafen.
Die Wismar Bucht kann zu Recht als eine der am besten erforschten maritimen Fundkomplexe der deutschen Ostseeküste bezeichnet werden. In den letzten Jahren konzentrierte sich die unterwasserarchäologische Forschung auch mit Hilfe des Landesverbandes für UWA-MV auf dieses Gebiet.
Neben einem EU-Projekt zur Erforschung steinzeitlicher Siedlungsplätze sind es vor allem die reichen Funde und Befunde aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, die für Aufsehen sorgten.
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Wismarer Stadtansicht von Georg Jule aus dem Jahr 1595
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Bei Bauarbeiten sind Pfähle zutage gekommen, die sich eindeutig einer Kaimauer im Bereich des Stadthafens zuordnen lassen. Sie datieren vom 16. bis in das 20. Jahrhundert und lassen den ständigen Erhalt dieser wichtigen Hafeneinrichtung erkennen.
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Diese kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der unterwasserarchäologischen Prospektionen in der Wismar Bucht zeigt einen ganzen Komplex von maritimen Fundplätzen auf engen Raum. Die Erforschung weiterer Elemente dieser
maritimen Kulturlandschaft ist geplant.
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- Literatur:
Th. Förster, Schiffswracks, Hafenanlagen, Sperrwerke, in: Skyllis Heft 1, 2000,
10-18.
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